Serveradministration

Die Serveradministration umfasst alle Tätigkeiten, die für einen störungsfreien Serverbetrieb erforderlich sind. Dazu gehören z.B. die Installation der Server, die Steuerung und Überwachung der Zugriffsrechte, Planung und Monitoring der Hardwareauslastung sowie die Implementierung eines wirksamen Virenschutzes und einer Backupstrategie.

Die Position eines Serveradministrators ist eine Vertrauensstellung, da sie uneingeschränkte Zugriffsrechte erfordert, die es gestatten, sich Kenntnis sämtlicher gespeicherter Daten zu verschaffen. Moderne Betriebssysteme beschränken diesen Zugriff zwar indirekt, indem sie sicherstellen, dass der Besitzer der Daten über eine Einsichtnahme des Administrators informiert wird, verhindern diesen Zugriff jedoch nicht. Diese wäre auch nicht wünschenswert, da letztlich alle vorhandenen Daten ständig im Zugriff des Unternehmens verbleiben müssen.

Unter den vielfältigen Aufgaben der Serveradministration nimmt die Datensicherung eine Ausnahmestellung ein, da etwaige Fehler in diesem Bereich irreversibel sind. Ein Totalverlust kritischer Daten zieht insbesondere bei kleineren Unternehmen häufig eine Insolvenz nach sich. Kaum ein kleines Architekturbüro, um ein Beispiel herauszugreifen, wird den Verlust der Arbeitsergebnisse mehrere Monate wirtschaftlich überleben können. Die wichtigste und leider häufig ignorierte Regel lautet hier, dass von einer korrekt implementierten Datensicherung erst gesprochen werden darf, wenn das komplette Verfahren (inklusive einer Wiederaufsetzung der Server!!) getestet wurde.

Der Implementierung der Zugriffsrechte auf Unternehmensdaten kommt aus anderen Gründen eine besondere Stellung zu. Wenn dem Administrator in diesem Bereich Fehler unterlaufen, kann er leicht in Konflikt mit dem Datenschutzgesetz geraten. Kritisch sind in diesem Zusammenhang in erster Linie Personaldaten, deren Zugriff gesetzlich beschränkt ist. Die Festlegung des zum Zugriff berechtigten Personenkreises obliegt der Unternehmensleitung, die korrekte Umsetzung in entsprechende Verzeichnis- und Dateizugriffsrechte ist Bestandteil der Serveradministration.

Wegen des vielfältigen Aufgabenspektrums sind die Qualifikationsanforderungen, die in verschiedenen Unternehmen an Serveradministratoren gestellt werden, höchst verschieden.
Sehr unterschiedlich wird zum Beispiel der Wert der von verschiedenen Softwareanbietern angebotenen Zertifizierungen bewertet. Aus diesem Grund verbirgt sich hinter dem Berufsbild des Serveradministrators ein weites Spektrum von unterschiedlichen Ausbildungen und beruflichen Werdegängen. Man trifft dort auf Absolventen technischer bzw. naturwissenschaftlicher Studiengänge, auf berufserfahrene IT-Praktiker und auf Absolventen einer betrieblichen Ausbildung im technischen oder im kaufmännischen Bereich, die entsprechende Zusatzqualifikationen erworben haben.

Ein Serveradministrator muss nicht automatisch auch mit dem Erstellen von Internetseiten vertraut sein. Möchte man als münchner Unternehmen eine eigene Website einrichten lassen muss man sich daher schon an eine Internetagentur München wenden. Da Internetauftritte aber mehr und mehr auf Content Management Systemen laufen ist es in der Regel, nach der erstmaligen Einrichtung der Website, für den Systemadministrator kein Problem diese zukünftig zu verwalten.

Administratoren fahren häufig mit dem Fahrrad zur Arbeit um dem Bewegungsmangel am Arbeitsplatz entgegezuwirken. Nicht selten kann es vorkommen, dass die Fahrradkette sich während des Fahrens plötzlich vom Zahnrad löst. Dies ist aber kein größeres Problem. In der Regel ist die Kette mit einem Handgriff wieder an Ort und stelle. Da die Hände jedoch dadurch meist sehr schmutzig werden, ist es praktisch Damixa Waschtischarmaturen gleich in der Nähe zu haben. Da der Schmutz aufgrund eines Ölfilms nur schwer abgeht, ist eine Seife hier von großem Nutzen.